Alle Bankgeschäfte von zu Hause aus erledigen: Mehr als die Hälfte der Bundesbürger nutzen mittlerweile Online-Banking. Foto: djd/Targobank/T.Pannell

Ratgeber: Bereits einfache Regeln schützen vor Betrug und Missbrauch
(djd). Online-Banking gehört daheim und unterwegs bei immer mehr Bundesbürgern zum Alltag: Man kann bequem den Kontostand oder das Wertpapierdepot überprüfen, Überweisungen vornehmen und Daueraufträge einrichten. Nach einer Studie des Branchenverbandes Bitkom aus dem Jahr 2016 nutzen 51 Prozent der 16- bis 74-jährigen Deutschen Online-Banking, um ihre privaten Bankgeschäfte über das Internet abzuwickeln. Der EU-Durchschnitt liegt bei 46 Prozent. Von Quoten wie in Island oder Norwegen ist man hierzulande aber noch weit entfernt - in diesen Ländern erledigen rund 90 Prozent ihre Bankgeschäfte bereits online.

Sicherheitsstandards werden stetig weiterentwickelt

Dass nicht noch mehr Menschen in Deutschland Online-Banking betreiben, dürfte vor allem an der Furcht vor Betrug und Missbrauch liegen: Laut der Studie "Daten & Schutz 2015/2016" des GfK Vereins gaben fast 40 Prozent der Befragten an, diese Angst zu haben. Sicherheit und Datenschutz sind deshalb die wichtigsten Anforderungen der Verbraucher an Banking-Angebote im Netz. "Die Sicherheitsstandards beim Online-Banking werden von den Banken stetig weiterentwickelt", sagt etwa Ates Demir, Direktor Internet und Mobiles Banking bei der Targobank. Zusätzlich zur systemseitigen Absicherung von Transaktionen, regelmäßigen Sicherheitstests und zeitnaher Benachrichtigung der Kunden bei Verdachtsfällen gebe es für entsprechend registrierte Kunden bei der Targobank auch eine Online-Sicherheits-Garantie. "Das bedeutet, dass Geldbeträge, die durch Missbrauch der Zugangsdaten durch Dritte unrechtmäßig von einem Konto verfügt wurden, erstattet werden", so Demir.

SMS-Service und sichere Smartphone-Transaktionen

Ein Konto-SMS-Service bietet zusätzliche Sicherheit: Dabei wird der Kunde über Bewegungen auf dem Konto und bei Betragsanfragen auf der Kreditkarte innerhalb von Minuten benachrichtigt und kann Verdachtsfälle direkt an seine Bank melden. Per SMS wird man beispielsweise informiert, sobald Dispozinsen anfallen und Zahlungseingänge oder Abbuchungen stattfinden. Mehr Informationen: www.targobank.de.

Immer mehr Transaktionen werden heute über das Smartphone durchgeführt. Für das mobile Banking bietet jeder Finanzdienstleister Apps, um dessen Dienstleistungen auch unterwegs nutzen zu können. Auch im Bereich der Legitimationsverfahren hat sich viel getan. Einfach und sicher kann man seine Bankgeschäfte etwa mit der "easyTAN" erledigen. Der Kunde erhält eine Aufforderung zur Bestätigung einer Transaktion direkt aufs Handy. Er prüft und genehmigt die Transaktion mit dem von ihm gewählten Freigabecode. Die Freigabe wird an den Banking Server übermittelt und die Transaktion im Online-Banking ausgeführt.

Tipps für sicheres Online-Banking

(djd). So kann man sich vor Gefahren schützen (Quelle: Targobank):

- Regelmäßig Benutzernamen, Passwörter und PIN ändern.
- Regelmäßig das Betriebssystem auf dem PC aktualisieren und den PC durch ein zuverlässiges und sich regelmäßig aktualisierendes Antivirenprogramm und eine Firewall schützen.
- Keine öffentlich zugänglichen Computer zum Online-Banking nutzen.
- Persönliche Daten nur über SSL-verschlüsselte Webseiten weitergeben.
- Nie Benutzernamen, Passwort, PIN oder TAN per E-Mail versenden.
- Vertrauliche Daten nicht auf der Festplatte speichern.
- E-Mails von unbekannten Absendern kritisch prüfen und im Zweifelsfall ungeöffnet löschen.
- Regelmäßig Kontobewegungen prüfen.
- Jede Online-Banking Sitzung mit dem "Logout"-Button beenden.

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